4. Kongress 2005
Der 4. Kongress für Vedische Astrologie vom 7.5-8.5.2005 in Bad Kreuznach
Bereits zum 4. Mal wurde die kleine Kurstadt Bad Kreuznach zum Zentrum für Vedische Astrologie in Europa. Mehr als 60 TeilnehmerInnen aus einigen europäischen Ländern und Referenten aus Indien, England, Holland, Österreich, der Schweiz und Deutschland reisten an, um die wissenshungrigen Zuhörer mit ihren jeweiligen Schwerpunkten und Erfahrungen auf dem Gebiet der vedischen Astrologie und des Handlesekunst zu bereichern. Dabei war das Spektrum der ReferentInnen ebenso breit und vielfältig wie das der Themen. Wieder einmal wurde allen Anwesenden deutlich vor Augen geführt, was mit der Aussage, vedische Astrologie könne man nicht ohne einen Guru oder Lehrer lernen, gemeint ist.
Kongressprogramm
Impressionen vom Kongress 2005
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Vinay Aditya, der Hauptredner dieses Kongresses, der eigens für diesen Kongress aus Delhi anreiste, vermittelte beispielsweise in seinen Vorträgen von ca. 3 Stunden mehr Wissen, als das Studium seines hervorragenden Buches in mehreren Wochen gebracht hätte. In nur wenigen, anschaulichen Schlüsselsätzen erklärte er den Sinn des Ashtakavargas so eindeutig und klar, dass selbst denjenigen, die dieses System bereits kennen und verwenden, neue Horizonte eröffnet worden sind. Auch die vielen kleinen Randbemerkungen in seinem Handlese- oder auch seinem Partnerschaftsworkshop vermittelten eine Anschauung und philosophische Sichtweise, die nur in Form des gesprochenen Wortes ihre Wirkung zeigt. Sehr souverän übernahm Vinay Aditya auch die Rolle des „Ältesten“ oder „Senioren“ in der Runde der Redner. Der Älteste oder Senior zu sein ist übrigens in Indien nach wie vor eine Ehre, im Gegensatz zu unserer eher negativen Besetzung dieser Begriffe. So nahm sich Vinay auch, wie in Indien durchaus üblich, das Recht heraus, die anderen beiden indischen Redner Komilla Sutton und Rajan Pitamber auf kleine Verbesserungsmöglichkeiten in ihren Vorträgen hinzuweisen. Dieses in Indien durchaus übliche Vorgehen, erschien einigen der hiesigen Zuhörer zwar etwas befremdlich, ist jedoch wieder nur ein weiterer Hinweis darauf, dass die Grundmentalität zwischen Indern und Europäern eben doch deutliche Unterschiede aufweist. |
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Komilla Sutton bereicherte die ZuhörerInnen dieses Mal mit neuen Erkenntnissen über den Atmakaraka, den Signifikator des Atmas im Horoskop und außerdem mit lebhaft dargestellten mythologischen Erzählungen, die sicherlich den Zugang zu den Planetenprinzipien erheblich erleichtern. Gudrun Schellenbeck (li. auf dem Foto) war wie immer als perfekte Dolmetscherin und Organisatorin des Kongresses mit dabei. |
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Rajan Pitamber, der dritte und jüngste indische Referent, überzeugte das Auditorium von seiner Kompetenz durch klar gegliederte Vorträge aus dem Bereich des Prasnas, der indischen Stundenastrologie. Indem er u.a. auch die Deutung von Omen und Zeichen erläuterte, fügte auch er dem gesamten Kongress eine deutlich indische und exotische Note bei. Seine Frau stand ihm hilfreich zur Seite. |
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Auch die Nicht-Indischen Referenten trugen durch ihre überaus qualifizierten Beiträge zu dem Gelingen dieses Kongresses bei. Maria Luise Mathis forderte ihre ZuhörerInnen durch die Geburtszeitkorrektur des kürzlich verstorbenen Papstes Johannes Paul II. heraus und ... |
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... Rafael Gil Brand durch die Verwendung des abgeleiteten Häusersystems, das das Horoskop zum Kaleidoskop werden lässt, wie er es passend formulierte. |
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Nicholas Lewis gab wichtige Denkanstöße, indem er die Bedeutung des Mondes in der medizinischen Astrologie und die enorme Bedeutung des Mondes generell in seinem Vortrag behandelte. |
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Abgerundet wurde der Kongress durch die Beiträge von Jan Willem van Doorn, unserem Gast aus Amsterdam, der die Entwicklung des Fliegens anhand des Horoskopes für den ersten Flug in der Weltgeschichte interpretierte. Auf eine überzeugende Art und Weise setzte er die klassischen Werkzeuge der vedischen Astrologie ein und beeindruckte durch zutreffende Auslösungen |
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Brigitta Künzli aus der Schweiz vermittelte für die Interessierten aus diesem Kreis einige Grundzüge des Ayurveda und ... |
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... Bettina Kallausch (Omkari) animierte alle wissensbefrachteten Anwesenden in den Abendstunden zum Mantrasingen und zur Entspannung in spielerischem Tanz. |
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