1. Kongress 2002
Vom 13. – 14. April 2002 fand der erste Kongress der DGVA für Vedische Astrologie unter dem Motto
"East meets West" statt
„Offensichtlich hat das zunehmende Interesse des Westens an östlichen Lehren bei uns auch die Astrologie erreicht. Mehr als 50 Teilnehmer, die aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz anreisten setzten sich ein Wochenende lang mit der nicht gerade leicht zugänglichen Materie der Horoskopdeutung auf der Basis des siderischen Tierkreises und der Vedischen Schriften auseinander.
Der Kongress war mit großer Sorgfalt vorbereitet; was schon an der Wahl des geeigneten Termins anfing. Die aus Delhi stammende Astrologin Komilla Sutton hatte die Tage nach dem Chaitra Shukla Pratipada, dem siderischen Fischeneumond als besonders günstig für die spirituelle Versammlung angesehen.“
Mit diesen Sätzen leitete Anne Schneider den Bericht ein, den sie für den Meridian verfasst hatte und der kurz nach unserem ersten Kongress (Ausgabe 4/2002) veröffentlicht wurde.
Im Nachhinein ist es wohl nicht übertrieben zu sagen, dass wir, die Organisatoren Nicholas Lewis und Gudrun Schellenbeck, wohl die gesamte Unterstützung dieses günstigen Muhurtas brauchten – unternahmen wir doch einen gewagten und durchaus auch großen Schritt. Und noch etwas wird mir im Nachhinein sehr deutlich: die Brücke, die wir damals bauen wollten, war wohl eher noch ein wackliger Steg, den zu betreten schon ein gewisses Wagnis bedeutete. Wir haben es gewagt und wohl auch erreicht, dass wir in mittlerweile zwei darauf folgenden Jahren eine gut begehbare und feste Brücke errichten durften.
Die Grundstimmung, die vor allem Komilla bei unserem ersten Kongress förderte, blieb uns bis jetzt erhalten und wir schauen bereits jetzt freudig dem nächsten Kongress entgegen.
Viele der Besucher der insgesamt drei Kongresse haben uns auf vielfältige Weise ihren Dank ausgesprochen und waren vor allem glücklich darüber, dass wir ihnen „ein Stück Indien“ hier nach Deutschland geholt hatten.
Referenten und Themen 2002
Kongress 2002
von links nach rechts:
Roland Rau, Nicholas Lewis, Steve Huball, Roeland De Looff, Gudrun Schellenbeck, Rafael Gil Brand, Komilla Sutton
Die Besonderheiten der indischen Astrologie -eine Brücke von West nach Ost
Gudrun Schellenbeck; Bad Kreuznach
Rahu und Ketu - die Bedeutung der Mondknotenachse im indischen Horoskop
Komilla Sutton, London
Der siderische Tierkreis in der klassischen Astrologie - Parallelen zwischen
griechischer u. indischer Astrologie
Rafael Gil Brand, Hamburg
Die Nakshatras in der Horoskopinterpretation
Roeland De Looff, Tilburg (NL)
Medizinische Diagnosemöglichkeiten in der vedischen Astrologie
Nicholas Lewis, Bad Kreuznach
Möglichkeiten und Techniken der Partnerschaftsanalyse in der vedischen Astrologie
Steve Huball, Großbritannien
Ayurveda - die Quelle speist den Fluß
Roland Rau, Oberramstadt
Das Sudarshan Chakra oder das Rad Vishnus
Komilla Sutton, London
Impressionen

